Regiemischpult für Live-Übertragungen mit mehreren Kameras. Die vier HDMI-Eingänge unterstützen bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde; die Umschaltung erfolgt über einen 2-Zoll-Touchscreen, und auch PTZ-Kameras lassen sich steuern. Es eignet sich für Gipfeltreffen, Kulturveranstaltungen und Sportveranstaltungen.
Regiemischpult für Live-Übertragungen mit mehreren Kameras. Die vier HDMI-Eingänge unterstützen bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde; die Umschaltung erfolgt über einen 2-Zoll-Touchscreen, und auch PTZ-Kameras lassen sich steuern. Es eignet sich für Gipfeltreffen, Kulturveranstaltungen und Sportveranstaltungen.
4× HDMI mit einer Auflösung von bis zu 4K 60p, 2-Zoll-Touchscreen, T-Bar und Joystick
Das L1 PLUS ist kein Monitor, sondern ein Tisch-Regierpult: vier HDMI-Eingänge, an denen Bilder von Kameras, einem Notebook oder einer Spiegelreflexkamera zusammenlaufen, und ein fertiges Programm am Ausgang. Die Eingänge akzeptieren auch 4K-Signale mit 60 Bildern pro Sekunde, und das Mischpult konvertiert diese selbstständig in das Programmformat. Das Gerät wiegt 468 Gramm, misst 194 × 110 × 48 Millimeter und lässt sich mit einem 1/4"-Gewinde auf einem Stativ befestigen, sodass die gesamte Übertragung von einer Person bewältigt werden kann.
Die Umschaltung erfolgt über die Tasten 1 bis 4 und den T-Bar-Hebel, die Einstellungen werden über das 2-Zoll-Touchdisplay vorgenommen. Die Tasten zeigen den Status des Eingangs farblich an: Rot bedeutet, dass das Signal zum Programmausgang geleitet wird, blinkendes Grün einen bereiten Eingang, leuchtendes Weiß ein Signal im Standby-Modus und eine erloschene Taste eine fehlende oder nicht unterstützte Quelle. Der Fünf-Wege-Joystick neben dem Display steuert die PTZ-Kameras, die Position des eingeblendeten Bildes sowie die Größe des Logos. Die Stromversorgung erfolgt über den mitgelieferten USB-C-Adapter (PD 12 V / 1,5 A) und die Leistungsaufnahme beträgt 20 W.
An die Eingänge kann alles angeschlossen werden, was über einen HDMI-Ausgang verfügt – Kameras, Spiegelreflexkameras und sogar ein Notebook mit einer Präsentation. Der HDMI-Ausgang führt zu einem Vorschaumonitor, der USB-A-3.0-Anschluss an einen Computer als Webcam-Quelle und der zweite USB-A-2.0-Anschluss an eine Festplatte zur Aufzeichnung. Der RJ45-Anschluss dient zur Steuerung: Über ihn werden entweder PTZ-Kameras per VISCA-Protokoll gesteuert oder das Mischpult selbst über den Computer und das Smartphone bedient. Dabei müssen sich die Kameras, der Computer und das L1 PLUS im selben lokalen Netzwerk befinden.

Zwei bis vier Kameras sowie ein Computer mit einer Präsentation
Für eine mittelgroße Veranstaltung reichen zwei oder drei Kameras aus – eine für Nahaufnahmen, die zweite für Totalaufnahmen – sowie ein Computer, von dem aus die Präsentation läuft. Bei einer großen Übertragung kommen drei oder vier Kameras zum Einsatz, ergänzt durch eine PTZ-Steuerung. Alle Bilder werden über Tasten und einen T-Bar-Regler umgeschaltet, das fertige Programm wird über USB 3.0 an den Computer und von dort an den Streaming-Dienst übertragen; gleichzeitig kann das Signal über den HDMI-Ausgang an einen großen Vorschaumonitor für die Regie gesendet werden.


Bis zu acht Kameras, VISCA-Protokoll
Der Fünf-Wege-Joystick auf dem Bedienfeld steuert Schwenk- und Neigebewegungen der Kamera sowie Zoom und Fokus. Die Kamera muss das VISCA-Protokoll unterstützen und sich im selben lokalen Netzwerk befinden. Das Mischpult speichert Position und Zoomstufe, sodass die Voreinstellung beim nächsten Mal mit einem einzigen Tastendruck aufgerufen werden kann. Über den PoE-Schalter und die Feelworld Live-App lassen sich bis zu acht PTZ-Kameras gleichzeitig steuern – ein Vorteil für alle, die Kameras aus der Ferne verwalten. Bei der Kamerasteuerung muss sich das L1 PLUS im Menü „Control“ befinden, da die Kamera sonst nicht reagiert.

Das Keying funktioniert sowohl mit grünem als auch mit blauem Hintergrund und verfügt über eigene Einstellungen für Kanten und Farbfilter, sodass die Person vor dem Hintergrund keinen grünen Rand um sich herum hat. Außerdem lässt sich ein Logo in das Bild einblenden, dessen Größe und Position mit dem Joystick angepasst werden können – so lässt sich aus einem gewöhnlichen Raum ein virtuelles Studio machen, und die Sendung trägt auch nach der Weiterverbreitung das Markenzeichen des Senders.

Das Mischpult bietet vierzehn Übergangseffekte in Sendequalität, wobei die Dauer des Übergangs von null bis zehn Sekunden eingestellt werden kann; die Umschaltung erfolgt per Taste oder manuell über den T-Bar. Die Bild-in-Bild-Funktion zeigt zwei Eingänge gleichzeitig an – jeder der vier HDMI-Eingänge kann in acht verschiedenen Layouts in das Programm eingefügt werden, und mit dem Joystick lassen sich Größe und Position des eingefügten Fensters ändern. Durch Drücken der Mitte des Joysticks wird zwischen den Ebenen A und B umgeschaltet.

Es werden die gesamten Einstellungen gespeichert, nicht nur die Quelle
Bis zu acht Szenen werden im Speicher abgelegt, und in jeder Szene bleiben alle aktuellen Einstellungen erhalten: Bild-in-Bild-Layout, Chroma-Key-Einstellungen sowie PTZ-Kamera-Voreinstellungen. Sie lassen sich über die Tastenkombination „SW“ und durch Drücken der entsprechenden Szenentaste aufrufen, sodass während der Übertragung der gesamte Weg durch das Menü übersprungen wird. Das Umschalten zwischen den Szenen kann manuell oder automatisch mit einer individuell einstellbaren Verzögerungszeit erfolgen.
Der HDMI-Ausgang überträgt das Multiview-Bild auf einen externen Monitor: alle vier Kameras, Audioanzeigen, die Vorschau sowie die fertige Sendung auf einem Bildschirm. Die Ausgabeauflösung ist einstellbar und reicht bis zu 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde. Das Umschalten erfolgt in Echtzeit, sodass Sie auf dem großen Bildschirm genau das sehen, was ausgestrahlt wird.

Auf dem Computer wird das Mischpult als Webcam erkannt
Der USB-3.0-Anschluss wird vom Computer als gewöhnliche Webcam erkannt, sodass er mit OBS, Skype, Zoom und anderer Konferenzsoftware funktioniert – und über diese Programme kann auf YouTube, Facebook, TikTok oder wo auch immer gestreamt werden. Es muss kein Treiber installiert werden, und die Umschaltung erfolgt in Echtzeit.
Der zweite USB-A-Anschluss (USB 2.0) speichert die Aufzeichnung direkt auf einen USB-Stick oder eine SSD, sodass die Aufnahme auch ohne Computer möglich ist. Der Speicher muss auf exFAT formatiert sein (bis 32 GB reicht FAT32), die SSD unterstützt bis zu 2 TB, der USB-Stick bis zu 64 GB. Die Aufnahme erfolgt in 1080p als MP4-Dateien mit Stereoton, und die Aufzeichnung wird automatisch in Abschnitte von jeweils zwei Gigabyte unterteilt, was ungefähr einer Stunde pro Datei entspricht.

Eingebauter und externer Ton, mit Mix und Verzögerung
Über das mitgelieferte Splitterkabel wird ein passives Mikrofon an den 3,5-mm-Anschluss und an den anderen Zweig Kopfhörer zum Abhören angeschlossen. Der LINE-IN-Eingang nimmt ein drahtloses Ansteckmikrofon oder den Line-Ausgang eines externen Mischpults auf. Das Mischpult summiert den im HDMI-Signal enthaltenen Ton sowie den Ton von den analogen Eingängen zu einem Ausgang und kann ihn verzögern, damit er mit dem Bild synchron ist.

Nach dem Anschluss des LAN-Ports an einen Computer lässt sich das L1 PLUS über die Feelworld Live-App steuern. Diese bildet das Bedienfeld des Geräts ab, sodass die Bedienung genauso funktioniert wie am Gerät selbst, und bietet darüber hinaus einige zusätzliche Funktionen. Das Smartphone wird über WLAN verbunden und steuert das Mischpult aus der Ferne, sodass der Regisseur nicht direkt neben der Bühne stehen muss.
Die App für Windows, macOS und Android wird vom Hersteller auf der Produktseite zum Download bereitgestellt, die iOS-Version ist im App Store unter dem Namen „FeelworldLive“ erhältlich.
Die Feelworld L1 Plus ist eine kompakte Videoregie mit vier HDMI-Eingängen, 4K-Unterstützung und einem integrierten Touchscreen zur Steuerung von PTZ-Kameras. Für eine effiziente Produktion empfiehlt es sich, sie mit externen Monitoren für den PGM-Ausgang, hochwertigen Mikrofonen und Lesegeräten für professionelles Streaming zu ergänzen.
Externe Monitore – Vorschaumonitore sind entscheidend für die Anzeige des Programmausgangs (PGM) oder des Multiview-Bildes in voller Auflösung.
Lesegeräte – Teleprompter erleichtern Moderatoren einen flüssigen Vortrag, während sie direkt in die Linse der mit der Regie verbundenen Kamera blicken.
Audiozubehör – Hochwertiger Ton ist ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Live-Übertragung, die über die L1 Plus-Regie realisiert wird.
| Hersteller: | Feelworld |
| Kategorie: | Unter der Regie von |
| Anzahl der Eingänge | 4 |
| Gemeinkosteneingänge | HDMI |
| Switcher Ausgänge | HDMI · USB |
| Scaler an den Eingängen | Ja |
| Auflösung switcher | HD |
| Funktionen switcher | Record · Chroma Key · Vestavěný displej · Ovládání PTZ kamer · Zvukový mix · Multiviewer |
| Bedienfeld | Ja |
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